»Im entscheidenden Moment muss der Funke überspringen«
Mir geht es wie vielen Menschen: Ich lasse mich ungern fotografieren, habe schnell ein Standardlächeln aufgesetzt und hoffe, dass es schnell vorbei ist.
Hinter der Kamera fühle ich mich pudelwohl. Und genau dieses Wohlgefühl versuche ich dann auf meine Protagonisten zu übertragen. Keine Musik zur Ablenkung, keine Witze (ich kann mir sowieso keine merken) und keine Floskeln. Meine Bilder entstehen im Gespräch oder durch unauffällige Begleitung.
Ich bin davon überzeugt, dass ein gutes Bild erst dann entsteht, wenn sich zwischen dem Menschen vor und hinter der Kamera eine Beziehung aufgebaut hat. Diese muss nicht von Dauer sein. Aber im entscheidenden Moment muss sie da sein.















